Mit „Schall-Geschwindigkeit“ in den Ruhestand

Manche Dinge gehen schnell. Und häufig wird einem erst im Rückblick bewusst, wie schnell genau. So hat es Manfred Schall oft bei groninger erlebt. Das wurde dem Techniker bei seiner Rentenverabschiedung wieder vor Augen geführt.

Eingestellt wurde er noch per Handschlag von Firmengründer Horst Groninger persönlich, nachdem sie eines Abends gemeinsam das Werk in Schnelldorf besichtigt haben. „Ich war beeindruckt – nur wenige Tage später habe ich angefangen“, erinnert sich der Wallhäuser und ergänzt lachend: „Einen Arbeitsvertrag hatte ich da noch nicht. Der kam erst einige Wochen später – nach Arbeitsbeginn.“

Seit 2002 war Manfred Schall in der Konstruktion in Schnelldorf tätig, hat dort eine Vielzahl an Veränderungen nicht nur miterlebt, sondern aktiv mitgestaltet: So war er beispielsweise maßgeblich bei der Umstellung vom mechanischen Kurven- auf den Servo-Antrieb beteiligt und übernahm fortan die Konstruktion der Servo-gesteuerten Füllmaschinen in quasi allen Varianten. „Beim Anblick des riesigen Getriebes scherzten die Kollegen: ‚Manfred, du weißt schon, dass wir hier keine Bagger bauen‘.“ Ein Insiderwitz – der 64-Jährige war zuvor bei einer Firma beschäftigt gewesen, die Baumaschinen wie Bagger oder Radlader herstellt.

Das Wissen, das er dort erlangt hat, konnte Manfred Schall bei groninger häufig einsetzen – auch wenn hierfür auch mal kreatives Umdenken erforderlich war: „Vor allem wenn es um die Verarbeitung viskoser Produkte ging, war die Erfahrung im Bereich der Hydraulik hilfreich“, resümiert er.

Die Abwechslung im Job, die Möglichkeit, sich mit neuen Projekten immer wieder weiterzuentwickeln und natürlich das kollegiale Miteinander – das ist es, was der stellvertretende Bürgermeister von Wallhausen in 20 Jahren bei groninger besonders zu schätzen gelernt hat und die Zeit so rasant hat vergehen lassen. „Auch, dass ich als Konstrukteur mit Kunden Kontakt hatte, fand ich klasse. Dadurch wurde es noch abwechslungsreicher.“

In seiner neu gewonnenen Freizeit möchte sich der jetzige Ruheständler verstärkt seinen Hobbys widmen und sich seinen Streuobstwiesen, aber vor allem seinen noch kleinen Enkelkindern annehmen.

Es ist davon auszugehen, dass er diese Zeit genießen wird – denn wie schnell sie vergeht, hat er ja bei groninger mehr als einmal kennengelernt.

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Ansprechpartner Presse

Lydia-Kathrin Hilpert