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28 Jahre groninger: Hartmut Reinhardt verabschiedet sich
Bevor der gelernte Mechaniker zu groninger kam, war er bei verschiedenen Maschinenbauunternehmen in der Region tätig und bildete sich zum Meister weiter. Nach dem Umzug seiner Familie von Schwäbisch Hall nach Feuchtwangen suchte er 1998 eine neue berufliche Perspektive - und blieb dem Unternehmen bis zu seinem Ruhestand treu.
Seinen Einstieg hatte Reinhardt in der Fertigung. Schon nach kurzer Zeit übernahm er Verantwortung in der Arbeitsvorbereitung und wurde Abteilungsleiter. Eine Aufgabe, die ihm große Freude bereitete, und die er bis zuletzt mit viel Engagement und Leidenschaft ausfüllte.
Was braucht es für diesen Job? „Auf jeden Fall einen guten Draht zu den Kolleginnen und Kollegen“, sagt Reinhardt lachend. Organisationstalent sei ebenso wichtig wie Flexibilität: „Im Zweifelsfall muss man auch mal mit Aufträgen jonglieren, damit Kundenaufträge fristgerecht abgewickelt werden können.“
In den vergangenen Jahrzehnten hat sich sein Berufsalltag stark verändert, vor allem durch die Digitalisierung. Wenn Reinhardt an die meterlangen, ausgedruckten Fertigungsaufträge von früher denkt, erscheint ihm der Wandel heute als echter Gewinn. Prozesse seien transparenter, schneller und effizienter geworden.
Auch die Fertigung selbst hat sich weiterentwickelt. Früher war die Fertigungstiefe bei groninger deutlich geringer. Mit dem Wachstum des Unternehmens und der zunehmenden Auslastung habe sich das verändert. Gleichzeitig biete die eigene Produktion die Möglichkeit, flexibel auf Auftragsspitzen oder Nachfertigungen zu reagieren.
Blickt Reinhardt auf die Entwicklung von groninger zurück, gerät er selbst manchmal ins Staunen. „Unsere Erfolgsgeschichte ist wirklich bemerkenswert“, sagt er. „Ich habe das mal durchgerechnet: Seitdem ich bei groninger angefangen habe, ist im Schnitt jede Woche ein neuer Mitarbeiter dazugekommen.“ Heute arbeiten rund 1.700 Beschäftigte an drei Standorten für das Unternehmen.
Geschäftsführer Jens Groninger würdigte Reinhardts langjährigen Einsatz bei der Verabschiedung mit persönlichen Worten: „Mitarbeiter wie Hartmut Reinhardt haben groninger zu dem gemacht, was wir heute sind. Er kennt unser Unternehmen aus verschiedenen Wachstumsphasen und hat die Veränderungen immer mitgetragen und aktiv mitgestaltet. Für seinen Einsatz über all die Jahre sind wir ihm sehr dankbar.“
Und worauf freut sich Hartmut Reinhardt nun am meisten? „Darauf, alles ein bisschen langsamer angehen zu lassen – und aufs Ausschlafen“, sagt er augenzwinkernd. Vor allem aber auf mehr Zeit mit seiner Frau und mit den drei Enkelkindern.




