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44 Jahre Endmontage: Ulrich König geht in den Ruhestand
Als der gelernte Industriemechaniker bei groninger begann, sollte sich ein Wunsch für ihn erfüllen: In der Endmontage arbeitete er genau dort, wo Maschinen fertiggestellt, in Betrieb genommen und an Kunden in aller Welt übergeben werden.
Wer mit ihm zusammenarbeitete, kennt seine Haltung: anpacken, Verantwortung übernehmen und Lösungen finden. „Damals war eine Maschine noch Deine Maschine, für die Du verantwortlich warst. Und zwar von der Montage über die Inbetriebnahme bis zum Service“, erinnert sich König.
Zu seinem Arbeitsalltag gehörten auch weltweite Kundeneinsätze, oft unter Bedingungen, die heute kaum noch vorstellbar sind: ohne Handy, ohne Navigationssystem und nicht selten ohne gemeinsame Sprache vor Ort. „Aber genau diese Selbstständigkeit und die Abwechslung haben mir immer Spaß gemacht“, sagt er schmunzelnd.
Mit dem Wachstum des Unternehmens veränderten sich auch Aufgaben und Strukturen. 1998 übernahm König Verantwortung als stellvertretender Montageleiter. 2014 wurde er Teamleiter für die Abfüllmaschinen im NEST-Bereich.
Besonders wichtig war ihm der Teamgedanke. Sein Leitsatz lautete: „Unser Job ist es, Probleme zu lösen, nicht zu suchen.“ Diese Haltung gab er auch an viele jüngere Kolleginnen und Kollegen weiter. „Die Herausforderungen unserer komplexen Anlagen lassen sich nur gemeinsam meistern“, ist der groninger Mitarbeiter überzeugt.
Bei seiner Verabschiedung fand Jens Groninger, Geschäftsführer der groninger Gruppe, persönliche Worte des Dankes: „Uli, Du gehörst zu den Menschen, die groninger mit aufgebaut und über Jahrzehnte geprägt haben. Auf Dich war immer Verlass, fachlich wie menschlich. Für Deinen Einsatz und Deine Treue danken meine Familie und ich Dir von Herzen.“
Im Ruhestand möchte der 65-Jährige gemeinsam mit seiner Frau die Welt bereisen. Sie teilt seine Neugier auf fremde Länder und Kulturen ebenso wie die Leidenschaft fürs Wandern und Tanzen. „Zuhause rumsitzen gibt es bei uns nicht“, sagt er lachend. Er freut sich auf mehr Zeit mit seinen drei Enkelkindern. Oder, wie er selbst sagt: auf die Möglichkeit, mit seiner Frau „gemeinsam gesund alt zu werden“.




