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Abfüllprozesse im Wandel: Wie groninger sensible Produkte beherrschbar macht

Ein Blick in den Badezimmer- oder Medikamentenschrank verrät, wie schnell sich Märkte verändern: Neuartige Cremes mit veränderter Textur für immer gezieltere Anwendungen, Rachensprays oder Augentropfen, bei denen auf Konservierungsstoffe verzichtet wird. Was für Verbraucher vielfältig und innovativ aussieht, bedeutet für Hersteller vor allem eines: Anpassung. Neue Formulierungen können eigene Anforderungen an die Abfüllung mit sich bringen, neue Varianten in bewährte Prozesse eingreifen.

So entsteht hinter der sichtbaren Produktvielfalt eine neue Dynamik in der Produktion. Chargen werden kleiner, Produktwechsel häufiger, Prozesse durch höhere Hygienevorschriften sensibler. Abfülllinien müssen heute nicht nur stabil laufen, sondern sich schnell und flexibel auf neue Bedingungen einstellen können. 

Auf der interpack 2026 wird deutlich, wie sehr diese Entwicklung die Branche prägt – und wie groninger, Füll- und Verschließexperte für Flüssigkeiten im Pharma, Consumer Healthcare-Bereich und Kosmetik, Lösungen gestaltet, die darauf ausgerichtet sind.

Abfülllösungen für eine veränderte Produktrealität

Wo sich Produktanforderungen stetig verschieben, stoßen starre Anlagenkonzepte an ihre Grenzen. Gefragt sind Systeme, die sich flexibel mitentwickeln können – technisch wie wirtschaftlich.

Die flexcare von groninger folgt diesem Prinzip mit einem modularen Aufbau: Unterschiedliche Viskositäten lassen sich sicher verarbeiten, Formatwechsel erfolgen zügig, Nachrüstoptionen sichern Investitionen langfristig ab. So entsteht ein System, das nicht bei aktuellen Anforderungen stehen bleibt, sondern zukünftige bereits mitdenkt.

„Unsere Kunden bewegen sich in Märkten, die deutlich schneller und komplexer geworden sind. Gleichzeitig steigen die Qualitätsanforderungen“, sagt Otto Helmle, Vice President Sales Consumer Healthcare and Cosmetics bei der groninger GmbH & Co. KG. „Mit der flexcare setzen wir daher auf ein Plattformkonzept, das stabile Prozesse und hohe Präzision mit der Möglichkeit verbindet, schnell und flexibel auf neue Anforderungen reagieren zu können, weil genau das der Markt heute verlangt.“

Digitale Intelligenz als Element stabiler Prozesse

Mit wachsender Komplexität steigt auch die Bedeutung digitaler Unterstützung. Prozesse müssen nachvollziehbar, Abweichungen frühzeitig erkennbar und Entscheidungen datenbasiert sein.

Mit VisionX Pink stellt groninger ein digitales Ecosystem vor, das Maschinendaten transparent macht und Abweichungen frühzeitig erkennen lässt. Echtzeitkennzahlen zur Anlagenverfügbarkeit und Prozessfähigkeit unterstützen die Analyse, während die integrierte Dashcam eine videobasierte Fehlerdiagnose ermöglicht. Digitale Assistenzfunktionen wie „Digital Guidance“ erleichtern den Bedienalltag und sichern Wissen dort, wo es gebraucht wird.

„Digitalisierung darf kein Selbstzweck sein“, betont Frieder Kanitz, CEO der groninger GmbH & Co. KG. „Sie muss den Menschen an der Maschine unterstützen – durch Transparenz, bessere Entscheidungen und den Zugang zu relevantem Wissen.“

interpack 2026: Ein Blick auf die Produktion von morgen

Wie dieses Zusammenspiel konkret aussieht, zeigt groninger in der Halle 16, auf dem Stand B37 auf der interpack 2026. Mit der flexcare und VisionX Pink wird erlebbar, wie moderne Abfüllprozesse gestaltet werden können: flexibel, präzise und digital vernetzt. Ein Ansatz, der Herstellern hilft, auch unter anspruchsvollen Bedingungen sicher zu produzieren – und der zeigt, wohin sich die Abfülltechnologie entwickelt.

Leiterin Unternehmenskommunikation

Lydia-Kathrin Hilpert