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Abschied eines groninger Urgesteins
1987 ist für Hornberger ein besonderes Jahr. Denn in diesem Jahr heiratete er seine Frau und startete am 1. Juli seine berufliche Laufbahn bei groninger. Schmunzelnd berichtet der gebürtige Dünsbacher, dass er seinen Schwager, der ein paar Monate zuvor bei groninger angefangen hatte, zunächst vorfühlen ließ, ob die Firma auch etwas für ihn sein könnte. Die Empfehlung lautete: ja! Und so folgte samstags um 9 Uhr ein persönliches Vorstellungsgespräch mit dem Seniorchef Horst Groninger.
Drei Monate später startete Hornberger als groninger Mitarbeiter Nr. 84 – zunächst in der Konstruktion im Bereich Tunnel- und Waschmaschinenbau. Im Laufe der Jahre entwickelte sich sein Aufgabenfeld – so wie auch die Firma – beständig weiter.
Zuletzt war der 64-Jährige in der Normung tätig. Als wichtige Schnittstelle zwischen Konstruktion, Einkauf, Zoll und Fertigung. „Ich habe gerne bei groninger gearbeitet“, erzählt Hornberger. Vor der Lebensleistung von Horst und Eva Groninger, die bis ins hohe Alter hinein in der Firma aktiv waren, hat er höchsten Respekt.
„Für mich hat der gute Zusammenhalt unter Kollegen groninger ausgemacht“, unterstreicht er. Über die Jahre haben sich viele Kontakte und Freundschaften entwickelt. So schauten mehr als 100 groninger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in seinem Büro vorbei, um ihren geschätzten Kollegen zu verabschieden.
Jetzt, im Ruhestand, freut sich der frischgebackene Großvater, der mit seiner Frau in Satteldorf-Sattelweiler lebt, auf viel Zeit in der Natur und ganz besonders auf die gemeinsamen Tage mit seinem acht Monate alten Enkelkind. Und im Juni geht es für ihn mit seiner Männerrunde erst einmal zum Fischen nach Norwegen.
Mit Friedrich Hornberger verlässt nicht nur ein erfahrener Mitarbeiter das Unternehmen, sondern ein Mensch, der groninger mitgeprägt hat – engagiert, bescheiden und tief verwurzelt in der Unternehmenskultur.
Beim gemeinsamen Umtrunk mit der Geschäftsführung würdigte Jens Groninger, geschäftsführender Gesellschafter von groninger, nicht nur das: „Fritz, so sympathische Menschen wie Du machen groninger zu dem, was es ist: ein Familienunternehmen mit Herz und Persönlichkeit.“ Es falle schwer, solche langjährigen Weggefährten in einen neuen Lebensabschnitt zu verabschieden, aber man blicke mit Freude und Stolz auf die gemeinsame Zeit zurück. „Ich wünsche Dir vor allem Gesundheit und weiterhin so viel Lebensfreude, wie Du sie immer auch bei uns im Unternehmen ausgestrahlt hast“, so der Geschäftsführer zum Abschied.




