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Durch Zufall gekommen und 40 Jahre geblieben
40 Jahre groninger. Im Juli hatte Peter Ströbel noch sein Firmenjubiläum gefeiert, jetzt geht der 64-Jährige in den wohlverdienten Ruhestand. Seine gesamte berufliche Laufbahn war Ströbel in der Montage des Crailsheimer Maschinenbauunternehmens beschäftigt. Groninger Geschäftsführer Jens Groninger verabschiedete seinen langjährigen Mitarbeiter mit großem Dank für seine „Pionierarbeit“ und Loyalität für die Firma.
Doch eigentlich hatte Ströbel 1985 ganz andere Pläne. Es war der Zufall, der ihn zu groninger führen sollte. „Ursprünglich wollte ich mich bei der Firma Schubert vorstellen“, erzählt er schelmisch grinsend. Als er vorbeifuhr, um sich vorzustellen, stand er vor verschlossenen Türen. Das Unternehmen hatte Betriebsurlaub.
So ging er spontan nach nebenan, zum damals noch jungen und unbekannten Maschinenbauunternehmen groninger, und traf dort auf den Seniorchef Horst Groninger. Und am 1. Juli 1985 trat er seine Stelle als Monteur bei groninger an.
Unerschrocken stürzte sich der gelernte Automechaniker in die neue Aufgabe. In den kommenden Jahren folgten viele Montageeinsätze bei Kunden im In- und Ausland wie Ägypten, Schweden, Belgien und Japan. „Es war eine intensive Zeit“, erinnert sich der Brettheimer, der zu dem Zeitpunkt drei kleine Kinder hatte und gleichzeitig mit dem Hausbau beschäftigt war.
Zu dieser Zeit habe noch deutlich mehr Handarbeit in den Maschinen gesteckt. „Das war noch echte Pionierarbeit, die Sie geleistet haben“, zollt Groninger Ströbel großen Respekt. Inzwischen liege der Fokus mehr auf Automation. „Es ist schon bemerkenswert, welchen Technologiesprung Sie in Ihrem Arbeitsleben erlebt haben“, blickt der Geschäftsführer gemeinsam mit seinem Mitarbeiter auf dessen Laufbahn zurück.
2013 ereilte die Familie Ströbel ein Schicksalsschlag: Seit einem Unfall ist die Frau des 64-Jährigen auf den Rollstuhl angewiesen. Er unterstützt sie seitdem im Alltag. „In dieser schwierigen Zeit damals konnte ich Überstunden abbauen und Urlaub nehmen, um für meine Frau da zu sein“, erinnert sich Ströbel.
Es wurde eine neue Stelle für den groninger Mitarbeiter geschaffen, die ihm das Arbeiten am Standort und in Teilzeit ermöglichte. Seitdem bereitete er in der Vormontage Serviceaufträge für die groninger Kunden vor. „Dafür bin ich der Firma heute noch sehr dankbar“, sagt er.
Nun freut sich Ströbel darauf, dass er im Ruhestand flexibler ist, und auf gemeinsame Ausflüge mit seiner Frau. „Und mit einem Haus gibt es immer viel zu tun“, so der frischgebackene Rentner. Den Draht zu seinem Arbeitgeber werde er nicht verlieren, versichert er, denn sein Sohn arbeitet ebenfalls bei groninger.




