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Gezielt investieren, nachhaltig stärken: 700.000 Euro für die Ausbildung
Die Modernisierung erfolgt in aufeinander abgestimmten Schritten. Neue CNC-Fräsmaschinen, Industrie-4.0-Lernsysteme und digitale Prüfungsmodelle ergänzen die bestehende, hochwertige Ausstattung. Gleichzeitig baut das Maschinenbauunternehmen seine IT-Infrastruktur aus, um vernetztes Lernen zu ermöglichen. Vieles davon geschieht im Hintergrund, entfaltet seinen Nutzen jedoch direkt im Ausbildungsalltag: „Wir investieren nicht punktuell, sondern mit System“, sagt Personalleiter Philipp Frey. „Viele gezielte Maßnahmen greifen bei uns ineinander – und genau das macht den Unterschied.“
Neben der technischen Ausstattung hat groninger auch sein Lernumfeld weiterentwickelt. Am Hauptsitz in Crailsheim, wo alle Auszubildenden in der zentralen Lehrwerkstatt starten, ist innerhalb weniger Monate ein neuer Pausen- und Aufenthaltsbereich entstanden. Eine offene Küche, Sitz- und Lademöglichkeiten sowie ein Tischkicker schaffen Raum für Austausch und Begegnung.
Denn Ausbildung bedeutet bei groninger mehr als fachliche Qualifikation: Sie entsteht im persönlichen Austausch, im gegenseitigen Unterstützen und in den Momenten dazwischen. „Uns war wichtig, einen Ort zu schaffen, der nicht nur Lernen ermöglicht, sondern die Gemeinschaft stärkt“, so Frey.
Im Mittelpunkt steht immer der Mensch. Persönliche Betreuung ist ein fester Bestandteil der Ausbildung und prägt zugleich das spätere Miteinander im Familienunternehmen. Die Ausbilderinnen und Ausbilder begleiten die Nachwuchskräfte, fördern individuelle Stärken und schaffen ein Umfeld, in dem sie sich fachlich und persönlich entwickeln können.
Ein Ansatz mit Tradition: Seit 1982 – und damit bereits zwei Jahre nach der Unternehmensgründung – bildet groninger aus. Von Anfang an arbeiten die Auszubildenden an echten Kundenprojekten mit. Etwa an den halbautomatischen Tischmaschinen „labworx“, die für die Abfüllung von Flüssigmedikamenten in Kleinmengen entwickelt wurden.
Dass sich diese Strategie auszahlt, zeigt sich auch langfristig: Mehr als 90 Prozent der Auszubildenden bleiben nach ihrem Abschluss im Unternehmen. Oder, wie Frey es formuliert: „Wer früh in Qualität investiert, schafft Perspektiven – für Nachwuchskräfte und für das Unternehmen.“
Eines ist klar: groninger wird auch in Zukunft konsequent in die Ausbildung investieren. Die aktuellen Maßnahmen sind Teil der Unternehmensstrategie.




