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groninger auf der Interphex New York

Die Anforderungen an pharmazeutische Produktionsprozesse steigen: komplexere Produkte, strengere regulatorische Vorgaben und wachsende Erwartungen an Flexibilität, Sicherheit und Maschinenverfügbarkeit prägen die Branche. Auf der Interphex New York 2026 stellt groninger vom 21. bis 23. April am Stand 1408 Lösungsansätze vor, wie Hersteller und CDMOs der wachsenden Komplexität der Branche begegnen können.

Auf der Leitmesse für die Pharma- und Biotechbranche feiert das frisch gelaunchte Servicekonzept „Lifecycle Solutions“ von groninger USA Premiere. Dahinter steckt ein klarer Service- und Qualitätsanspruch: Die Anlagenverfügbarkeit von groninger Maschinen in einem zunehmend komplexen Umfeld langfristig zu sichern, damit Pharmazeuten noch verlässlicher produzieren können. Das Programm bündelt sämtliche Dienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus einer Maschine hinweg – von der Inbetriebnahme über kontinuierliche Optimierung bis hin zur Modernisierung und zum Retrofit. 

„Ganzheitliche Services sind heute kein netter Zusatz mehr, sondern ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung,“ sagt Christian Thieme, Vice President Sales & Marketing bei groninger USA. „Unsere Kunden erwarten, dass Unterstützung nicht erst im Problemfall beginnt. Sie fordern – zurecht – Nähe, Reaktionsfähigkeit und Infrastruktur, die in Echtzeit funktionieren.“

Diese Anforderungen stehen auch hinter den aktuellen Investitionen von groninger in Nordamerika: In Charlotte entsteht derzeit ein neues Headquarter von groninger USA – inklusive einer erheblich erweiterten Fertigung, Montage- und Serviceinfrastruktur. Der Ausbau ist Teil eines 14,2‑Millionen‑Dollar‑
Investitionspakets, mit dem groninger seine Präsenz im nordamerikanischen Markt konsequent stärkt. Ziel ist es, Ersatz- und Formatteile künftig noch stärker lokal zu fertigen, technische Services auszubauen und Kundenprojekte schneller realisieren zu können.

„Mit dieser Erweiterung schaffen wir genau die Basis, die der Markt jetzt braucht: kurze Wege, direkte Ansprechpartner und eine Fertigung vor Ort, die im Zweifel binnen Stunden statt Tagen reagieren kann“, unterstreicht auch Philipp Hauser, CEO von groninger USA.

Der Lifecycle Solutions-Ansatz für den nordamerikanischen Markt sei ein nächster konsequenter Schritt in der strategischen Ausrichtung und für die Kunden von groninger ein echter Gewinn, von dem sie sich auf der Interphex in New York selbst ein Bild machen könnten.

Hochleistung: RTU-Verarbeitung

Den gestiegenen Erwartungen an Verfügbarkeit, Flexibilität und stabilen Prozessen begegnet groninger aber nicht nur mit hochwertigen Service-Konzepten – sie werden am groninger-Stand vor Ort auch in Stahl und Eisen greifbar. Das Maschinenbauunternehmen präsentiert eine Lösung, die sich bereits in zahlreichen Anwendungen bewährt hat: die UFVN.

„Wir präsentieren diese Maschinenplattform auf der Messe, weil sie eindrucksvoll zeigt, was möglich ist, wenn Technologie und Erfahrung zusammenkommen: stabile Hochleistung – über alle RTU‑Formate hinweg“, beschreibt Dirk Schuster, Gesamtvertriebsverantwortlicher der Pharma-Sparte von groninger. Pharmazeuten stünden heute vor der Aufgabe, Spritzen, Vials und Karpulen auf einer technischen Plattform sicher und reproduzierbar verarbeiten zu können, ohne Abstriche bei der Ausbringung oder Prozessausführung machen zu müssen

„Unsere Kunden wollen sehen, dass hohe Leistung, Flexibilität beim Packmittel und Prozesssicherheit nicht nur auf dem Papier funktionieren, sondern in der täglichen Produktion“, so Schuster. 

Die UFVN deckt das obere Leistungssegment der RTU‑Verarbeitung ab. Die groninger-Linie wurde für große Produktionsmengen entwickelt und bringt 100-prozentige In-Process-Kontrolle (IPC): Jedes Objekt wird inline überprüft, Abweichungen werden in Echtzeit erkannt und prozesssicher aussortiert. So erreichen Hersteller und CDMOs höchste Produktqualität, reproduzierbare Prozesse und Compliance auch bei anspruchsvollen Regelwerken.

Auch abseits des eigenen Messestandes, im Rahmen des Konferenzprogramms, setzt groninger auf der Interphex fachliche Impulse. Julian Petersen, Global Head of Business Development Pharma bei groninger, diskutiert in einer Panel-Session, wie sich technische, regulatorische und marktseitige Entwicklungen gerade neu ordnen – und welche Rolle der Maschinenbau dabei spielt. Immer öfter verschieben regulatorische Anforderungen das Know-how zurück zu den Herstellern der Abfüllsysteme, während vorgefüllte Spritzen das Vial als bisher wichtigstes Format zunehmend ablösen. Viele Unternehmen starten ihre Entwicklung dennoch im Vial und stehen später vor aufwendigen Umrüstungen.

„Wir sehen, dass frühe Entscheidungen über Formate und Technologien immer stärker über Tempo und Sicherheit späterer klinischer und kommerzieller Schritte bestimmen. Wenn Komponentenhersteller, CDMOs und Anlagenbauer von Beginn an zusammenarbeiten, lassen sich Risiken reduzieren und die Entwicklung deutlich robuster aufstellen,“ so Petersen.

Im Zentrum des Vortrags steht daher ein Ansatz, der genau dieses Zusammenspiel stärkt: design‑verifizierte Systeme, die bereits auf modernsten Abfülllinien vorqualifiziert wurden. Für Pharmaunternehmen bedeutet das weniger Schnittstellenarbeit, geringeres technisches Risiko und einen deutlich schnelleren, skalierbaren Übergang von der frühen klinischen Phase bis in die kommerzielle Produktion.

Leiterin Unternehmenskommunikation

Lydia-Kathrin Hilpert