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Neue Talente für die Zukunft: 32 Nachwuchskräfte starten bei groninger
Moderne Produktionsanlagen für die Pharma-, Kosmetik- und Consumer-Healthcare-Industrie entstehen nicht von selbst. Sie entstehen durch Menschen, die ihr Wissen weitergeben, Verantwortung übernehmen und ihr Können über Generationen hinweg weiterentwickeln. Um dieses Know-how zu erhalten und zugleich neue Impulse ins Unternehmen zu bringen, setzt groninger seit Jahrzehnten auf die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte.
„Ausbildung ist für uns kein Nebenschauplatz, sondern eine strategische Investition in die Zukunft“, sagt Philipp Frey, Personalchef bei groninger. „Wir erleben derzeit einen doppelten Wandel: Auf der einen Seite entwickeln sich Technologien rasant weiter, auf der anderen Seite gehen viele erfahrene Fachkräfte in den Ruhestand.“ Der Austausch zwischen den Generationen werde deshalb immer wichtiger. „Ausbildung bringt genau das zusammen: Erfahrung, frische Ideen und neue Kompetenzen“, ergänzt Frey.
Um die Ausbildung kontinuierlich weiterzuentwickeln, investierte groninger erst kürzlich rund 700.000 Euro in sein Ausbildungszentrum in Crailsheim. Die Mittel flossen in moderne Technik, digitale Lernformate und die Gestaltung eines zeitgemäßen Lernumfelds. „Ziel ist es, unseren Auszubildenden optimale Voraussetzungen für ihre fachliche und persönliche Entwicklung zu bieten“, so Frey.
Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Lage ist dieser Weg keineswegs selbstverständlich. Während viele Unternehmen ihr Ausbildungsengagement reduzieren oder entsprechende Kürzungen planen, hält groninger bewusst an seinem Ausbildungsangebot fest.
„Wir können nicht darüber klagen, dass junge Menschen keinen Weg in den Beruf finden, und gleichzeitig Ausbildungsplätze streichen“, sagt Jens Groninger, geschäftsführender Gesellschafter der groninger Gruppe. „Wer jungen Menschen eine echte Perspektive geben will, muss ihnen auch echte Chancen anbieten.“
Seiner Erfahrung nach sei eine Ausbildung für viele junge Menschen der erste echte Schritt in die Arbeitswelt und damit nach wie vor einer der besten Wege, langfristig im Berufsleben Fuß zu fassen.
„Natürlich merken auch wir, dass junge Menschen heute mit anderen Erwartungen ins Berufsleben starten als noch vor einigen Jahren“, räumt Groninger ein. Manche Dinge, die früher selbstverständlich erschienen, müssten deshalb zum Teil bewusster vermittelt werden. „Gleichzeitig erleben wir aber eine Generation, die wissbegierig ist, die Dinge hinterfragt und Verantwortung übernehmen möchte. Wenn wir jungen Menschen etwas zutrauen, sie begleiten und ihnen die Möglichkeit geben, sich zu entwickeln, dann entsteht daraus oft eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit.“
Diese Erfahrung habe sich bei groninger über Jahrzehnte hinweg immer wieder bestätigt. Mit dem Ausbildungsjahrgang 2026 setzt das Unternehmen deshalb einen Weg fort, den es seit inzwischen 45 Jahren verfolgt: jungen Menschen Chancen zu eröffnen, Wissen weiterzugeben und gemeinsam die Zukunft zu gestalten.

Leiterin Unternehmenskommunikation
Lydia-Kathrin Hilpert



