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Richtfest für neue Montagehalle
Zum Richtfest eingeladen wurden daher die Mitarbeiter der ausführenden Baufirmen, die beteiligten Architekten und Fachplaner sowie das interne Planungsteam und die Geschäftsleitung des Familienunternehmens. Der Rahmen war bewusst bodenständig, die Ansprachen persönlich gehalten.
Jens Groninger machte in seinen Worten deutlich, dass das Richtfest für ihn eine besondere Bedeutung hatte. Er erinnerte an seinen Vater Horst Groninger, der im November vergangenen Jahres verstorben war und dem das gemeinsame Feiern mit den Menschen im Unternehmen stets wichtig gewesen sei – insbesondere Richtfeste hätten für ihn immer eine besondere Rolle gespielt.
„Dieses Zusammenkommen hätte ihm sehr gefallen“, sagte Jens Groninger. „Für mich ist es auch eine Würdigung dessen, was er hinterlassen hat.“
Zugleich nutzte der geschäftsführende Gesellschafter den Moment, um den Blick auf den Projektverlauf zu richten: „Als Geschäftsführer werde ich oft dann kontaktiert, wenn etwas eskaliert oder noch nicht begonnen hat, was eigentlich hätte starten sollen“, sagte Groninger. „Dass dieser Bau bereits so weit fortgeschritten ist und ich diese Ruhe habe, zeigt mir: Es läuft – und dafür bin ich Ihnen sehr dankbar.“
Langjährige Partnerschaften
Einen ebenso persönlichen Ton schlug Michaela Groninger an, die den Neubau auf groninger‑Seite als Architektin eng begleitet und die Zusammenarbeit mit den externen Planungspartnern koordiniert. In ihrer Ansprache bedankte sie sich ausdrücklich bei allen Beteiligten und griff persönliche Begegnungen und Situationen aus der gemeinsamen Planungs‑ und Bauphase auf. Dabei wurde deutlich, wie eng die Zusammenarbeit in vielen Fällen bereits über Jahre – teils Jahrzehnte – gewachsen ist: Mehrere der beteiligten Partner arbeiten seit langer Zeit mit groninger zusammen. Einzelne Projektbeteiligte begleiten das Bauvorhaben sogar über das reguläre Renteneintrittsalter hinaus. „Wir wissen das unglaublich zu schätzen“, unterstrich sie.
Diese langjährigen Beziehungen kamen auch aus Sicht der Partner zur Sprache. Architekt Horst Döllinger bedankte sich im Namen der beteiligten Unternehmen bei Familie Groninger für das entgegengebrachte Vertrauen und die kontinuierliche Zusammenarbeit. Projekte dieser Größenordnung, so Döllinger, lebten von Verlässlichkeit, klaren Entscheidungen und gegenseitigem Respekt.
Dass dieses Zusammenspiel trägt, zeigt sich inzwischen auch sehr konkret auf der Baustelle: Auf rund 85 mal 85 Metern wächst die neue Montagehalle mit angeschlossenem Verwaltungskomplex in die Höhe. Rohbau und Stahlbau sind inzwischen abgeschlossen, das Gebäude nimmt klar Kontur an. In den nächsten Schritten wird die Hülle geschlossen: Dach, Wände und Glasfassaden werden installiert, bevor die Bodenplatte gegossen wird und der Ausbau der technischen Ausstattung im Inneren folgt.
Mit einem Investitionsvolumen von über 30 Millionen Euro ist der Neubau die größte Einzelinvestition in der Geschichte von groninger. Für den Weltmarktführer ist das Projekt Teil einer langfristigen Standortentscheidung für Crailsheim und die Region. „Hier entsteht Zukunft“, bekräftigte Jens Groninger – getragen von der Arbeit vieler Beteiligter.




Leiterin Unternehmenskommunikation
Lydia-Kathrin Hilpert



